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Demokratie. Jetzt oder Nie
Projekt

Die Potsdamer Lindenstraße 54/55 als »Haus der Demokratie«

Leistung

Konzeption, Gestaltung, Umsetzung

der Dauerausstellung

Kunde

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam,

Potsdam Museum

Jahr
2009-2010

Die Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 ist einmal mehr Ort des gestalterischen Wirkens der freybeuter. Das neue Ausstellungsmodul, die Potsdamer Lindenstraße 54/55 als »Haus der Demokratie« wurde durch das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam in Kooperation mit dem Potsdam Museum umgesetzt.

Die ehemalige Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit entwickelte sich zu einem zentralen Ort der friedlichen Revolution in Potsdam. Das »Haus des Terrors« wurde nunmehr Anfang der 1990er Jahre das »Haus der Demokratie«. Im Vorderhaus der Gedenkstätte konnten Dank umfangreicher Umbaumaßnahmen schon früh erste Ideen zur Konzeption berücksichtigt werden. Um einen Rundgang durch die Ausstellung zu ermöglichen wurden Wände durchbrochen. Raumhohe Türleibungen, erinnernd an die Öffnung der Berliner Mauer und leiten den Weg in die unterschiedlichen Themenbereiche.

Die Ereignisse überschlugen sich in der Zeit der Wende. Kräfte auf unterschiedlichen Ebenen trugen dazu bei, die DDR-Regierung zu stürzen. Diese Ebenen sind ein wesentlicher Bestandteil bei der Gestaltung der Ausstellungstafeln. Texte und Bilder werden in verschiedenen Höhen auf einer Trägerkonstruktion montiert. Die Kaschierung der bedruckten Folien erfolgt auf gewichtigen Aluminium-Tafeln. Wandfüllende Fotografien vermitteln als Großbilder einen spannungsreichen Eindruck der Ereignisse der friedlichen Revolution in Potsdam. Zeitzeugen erzählen an Hörstationen ihre persönliche Sicht auf die Ereignisse.

Mit der Erinnerung an die Zeit der Wende in der DDR wird die Lindenstraße 54/55 um ein weiteres Modul beim Ausbau der Gedenkstätte komplettiert.

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