frauenHAFT. Sowjetische Repression und DDR-Strafvollzug (1945–1956)
Kunde Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam
Projekt Wanderausstellung
Jahr 2025
Leistung Entwurf und Umsetzung
Die Wanderausstellung »frauenHAFT. Sowjetische Repression und DDR-Strafvollzug« beleuchtet die weitgehend vergessenen Schicksale von Frauen in der Nachkriegszeit. Die Ausstellung steht stellvertretend für 1.119 Frauen und 25 Kinder, die zwischen 1945 und 1950 in sowjetischen Speziallagern interniert waren und später häufig jahrelang im DDR-Strafvollzug inhaftiert blieben. Ein besonderer Fokus der Ausstellung liegt auf den Lebensbedingungen inhaftierter Mütter und ihrer Kinder sowie auf dem schwierigen Prozess der Entlassung und Rückkehr in ein normales Leben. Biografische Zeugnisse und Dokumente machen diese Erfahrungen nachvollziehbar.
Die Ausstellung besteht aus transportablen Modulen, die sich flexibel an unterschiedliche Raumesituationen anpassen lassen und die Integration von Kleinexponaten ermöglichen.